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Schmerzen im Schultergelenk – Schulter Muskeleinklemmung (Impingement) – Schulter Engpass Syndrom

Orthopaedie und Chirurgische Praxis Alstertal Hamburg Poppenbüttel – Orthopädischer Chirurg Dr. Stephan Berg Tel: 040 602 30 06

 

Symptome

Die Patienten klagen bei einem Schulter-Engpass-Syndrom meistens über nächtliche Schmerzen beim Liegen auf der Schulter oder über Schmerzen, die bei Abspreizbewegungen ab einem bestimmten Winkel auftreten. Die Schmerzen entstehen durch Kompression der Rotatorenmanschette und des darüberliegenden Schleimbeutels zwischen Oberarmkopf und Schulterdach. Die Beweglichkeit des Armes ist häufig schmerzhaft eingeschränkt. Teilweise tritt auch ein Kraftverlust auf.

 

Ursachen – wer ist betroffen?

Das Schultergelenk wird hauptsächlich durch die 4 Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette stabilisiert und bewegt. Diese Sehnen verlaufen direkt um das Gelenk in einem engen knöchernen Kanal zwischen dem Oberarmkopf und dem Schulterdach (Akromion). Im Laufe des Lebens kann es dabei durch Verschleißerscheinungen zu einer zunehmenden Verengung dieses Kanals kommen, der zu schmerzhaften Entzündungen der Schleimbeutel und Sehnen führen kann. In fortge-schrittenen Fällen kann eine bleibende Schädigung der Rotatorenmanschette auftreten, die zu einer anhaltenden schmerzhaft eingeschränkten Beweglichkeit des Schultergelenkes führt.

 

Diagnose

Die Untersuchung und Befragung des Patienten ergibt bereits in den meisten Fällen den entscheidenden Hinweis auf ein Engpass-Syndrom. Knöcherne Veränderungen, die zu einer Einengung des Gleitkanals für die Supraspinatussehne führen, können durch spezielle Röntgenbilder festgestellt werden. Zum sicheren Nachweis einer Schädigung der Sehne ist in der Regel eine Kernspintomographie erforderlich.

 

Therapie

In frühen Stadien des Schulter-Engpass-Syndroms kann häufig durch vorübergehende Schonung (Vermeiden von Überkopfarbeiten im schmerzhaften Bereich, kein Heben von Gewichten mit gestrecktem Arm), abschwellende und schmerzstillende Medikamente, lokale Eis- oder Wärmeanwendung sowie eine spezielle Krankengymnastik wieder eine schmerzfreie oder schmerzarme Situation erreicht werden. Sofern nach einigen Monaten konsequenter Behandlung eine stark schmerzhafte Bewegungseinschränkung anhält oder ein Schaden der Sehne nachgewiesen ist, sollte durch die Operation versucht werden, die Sehne zu reparieren und den knöchernen Engpass zu beseitigen. Sofern die Sehne nicht oder nur gering geschädigt ist, genügt es, den knöchernen Engpass zu erweitern (endoskopische subacromiale Dekompression oder Acromioplastik).

 

Operative Behandlung

Bei der Operation des Schulter-Engpass-Syndroms wird zunächst eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt, um den Schaden des Gelenkes genau beurteilen zu können. Die weitere Operation ist abhängig von den Verletzungen, die bei der Arthroskopie zu erkennen sind. Die endoskopische subacromiale Dekompression (ESD) wird in unserer Praxis als ambulanter Eingriff angeboten.

 

Nachbehandlung

Nach der ambulanten OP ist zunächst eine ausreichende Schmerzmedikation in Kombination mit lokalen Eisanwendungen erforderlich. Eine spezielle Ruhigstellung ist meist nicht erforderlich. Physiotherapie sollte bereits ab dem 2 postoperativem Tag angestrebt werden, eine Schonung der operierten Schulter ist für 4-6 Wochen erforderlich.

 

Disclaimer Krankheitsinfos

Die Erläuterungen auf dieser Seite sollen für Sie, werter Patient/in eine Orientierungshilfe sein und Ihnen eine erste Information  geben.

Die Infos haben wir nach bestem Wissen unter Zugrundelegung unserer langjährigen Erfahrung und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt.

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  • Dr. med. Stefan Peters
    Handchirurg
    Unfallchirurg
    Chirurg

    Dr. med. Stephan Berg
    Orthopäde
    Chirurg
    Unfallchirurg

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