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Einnahme von Gerinnungshemmern und ambulante Operation

Handchirurgie und Chirurgische Praxis Alstertal Handchirurg Dr. Stefan Peters  Orthopäd. Chirurg Dr. Stephan Berg Tel. 0049-40-6023006

Aspirin ASS Marcumar Eliquis Quickwert INR Wert was ist zu beachten

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Sie nehmen Gerinnungshemmer ein und eine (ambulante) Operation durch unsere Ärzte ist bei Ihnen geplant? Hier können Sie sich informieren, ob Sie etwas beachten müssen.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass alle hier enthaltene Informationen nur für die Chirurgische Praxis Alstertal gelten. Auch können sich die Erfordernisse ändern. In anderen med. Versorgungseinrichtungen kann die Handhabung erheblich anders sein. Diese Infos sind lediglich zu Ihrer Orientierung gedacht.

Allgemeines:

Bei vielen Vor oder Begleiterkrankungen oder einem erhöhtem Risiko für diese gehört die Verringerung der Blutgerinnungsfähigkeit zur Standardtherapie. Dies stellt einen grossen Fortschritt dar. So wird z.B. dass Risiko einer Thrombose im Gips durch adäquate Gerinnungshemmung um 90% reduziert. Naturgemäß bewirken diese Präparate bei einer OP eine vermehrte Blutung, die sich z.B. in Form eines Blutergusses oder einer verlängerten Nachblutung zeigt.

Standardpräparate sind: Marcumar(tabletten), Heparin(spritzen)und moderne, in Tablettenform einzunehmende Präparate wie Eliquis.

Bei größeren Operationen, z.B. im Bauchraum oder bei Knochenbrüchen kann dies ein erhebliches Problem darstellen. Bei einem Grossteil der bei uns durchgeführten Operationen ist keine Änderung der Medikation erforderlich. Es ist allerdings immer wichtig, dass der Operateur über eine entsprechende Info verfügt. Bei einigen Operationen muss der Gerinnungshemmer abgesetzt oder die Dosis rechtzeitig reduziert werden. Hierbei gilt es naturgemäß abzuwägen, ob dies für Ihre Gesundheit vertretbar ist. Diese Entscheidung trifft der Operateur oder der verordnende (Haus)Arzt/Internist/Kardiologe. Letztlich muss die Entscheidung, ob und wie zu verfahren ist,in jedem Einzelfall getroffen werden.

Was sollten Sie tun?

Sofern es von Bedeutung ist, werden Sie im Rahmen des Vorgespräches gefragt, ob Sie einen Gerinnungshemmer einnehmen. Wir möchten Sie hier aber auch ausdrücklich ermuntern, dies von sich aus anzusprechen.

 

Aufstellung der Operationen/wie mit Gerinnungshemmern zu verfahren ist.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass dies nur allgemeine Informationen sind. Im Einzelfall ist evtl. eine andere Entscheidung nötig.

Operationen, bei denen im Normalfall keine Änderung der Medikation nötig ist:

-Tumore der Haut und Unterhaut

-Abszesse

-eingewachsener Nagel

-Ringbandenge

-Ganglion

-Tendovaginitis stenosans de Quervain

-Narbenkorrekturen

Operationen, bei denen die Medikation bleiben kann, der Arzt aber über Einnahme von Gerinnungshemmern informiert sein sollte:

-Karpaltunnelsyndrom

-Daumensattelgelenkarthrose

-Synovialektomie (Sehnenscheidenentfernung)

-Bruch Handgelenk

Operationen bei denen meist eine Verringerung der Blutungswahrscheinlichkeit erforderlich ist:

-Dupuytren

-Arthroskopie Knie

-Leisten/Nabelbruch

Disclaimer Krankheitsinfos

Die Erläuterungen auf dieser Seite sollen für Sie, werter Patient/in eine Orientierungshilfe sein und Ihnen eine erste Information  geben.

Die Infos haben wir nach bestem Wissen unter Zugrundelegung unserer langjährigen Erfahrung und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt.

Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit können wir in dem sich schnell entwickelndem Gebiet der Medizin naturgemäß nicht geben. Auch können andere Ärzte anderer Meinung sein.

Sie werden hier sinnvoll und verantwortungsbewusst informiert. Davon sind wir überzeugt. Trotzdem ermuntern wir Sie, sich  auch anderweitig zu informieren.

 

 
 
 

  • Dr. med. Stefan Peters
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    Dr. med. Stephan Berg
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    Chirurg
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    (vom selben Tag):

    Montag bis Freitag 8:00–18:00 Uhr

    … und nach Vereinbarung.

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