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Bruch Handgelenk – Speichenbruch – Radiusfraktur – Radiusfraktur distal – Operation ambulant –  keine Vollnarkose – Stabilisierung mit Titanplatte ambulant

Handchirurgie und Chirurgische Praxis Alstertal Tel. 040-6023006/7  Handchirurg Dr. Stefan Peters   Mail: cpa-pb@web.de

Hier können Sie sich über den häufigsten Bruch des Menschen informieren. Distale Radiusfraktur. Bruch der Speiche am Handgelenk.

 

 

Typische Plattenlage bei operativ versorgter distaler Radiusfraktur

Typische Plattenlage bei operativ versorgter distaler Radiusfraktur

Beispiel Titanplatte bei distaler Radiusfraktur

Beispiel Titanplatte bei distaler Radiusfraktur (Muenze zum Groessenvergleich)

Info

Stolpern, stürzen und sich dabei mit den Händen abstützen, wer kennt dass nicht. Dies ist auch der Grund fuer die Häufigkeit der Verletzung. Landläufig spricht man von einem Handgelenkbruch, in der Regel ist damit der Bruch der Speiche (Radius) handgelenknahe am Unterarm gemeint. Hierbei bedarf es keiner besonderen Gewalteinwirkung, ein Sturz reicht leider oft aus, um diesen Bruch hervorzurufen, insbesondere bei älteren Menschen.

Typische Zeichen sind Schmerzen, Fehlstellung im Handgelenk, Schwellung und die weitgehende Unbenutzbarkeit der Hand.

                                                                                                                                                                                                    Therapiemoeglichkeiten

OPERATIV

In den letzten Jahren hat sich die  operative Behandlung dieser Bruchform weitgehend etabliert.

Vorteile:

Der Patient ist meist schon nach einigen Tagen in der Lage, ohne Gipsruhigstellung die betroffene Hand wieder zu benutzen. Durch die innere Stabilisierung mit einer Platte ist der Patient schon 2 bis 3 Tage nach der OP schmerzfrei! (Durch die stabile Versorgung mit einer Titanplatte in Kombination mit winkelstabilen Schrauben werden Mikrobewegungen im Bruchspalt verhindert, Mikrobewegungen sind die Hauptursache fuer Schmerzen)

Neben der Verbesserung der Lebensqualität durch die OP lassen sich auch durch die operative Versorgung oft ideale Repositionen erzielen, der Knochen heilt stufenlos. Eventuelle Spätfolgen sind sehr unwahrscheinlich. Die Kombination aus ambulanter OP mit Nervenleitbetaeubung in der Achselhöhle ist insbesondere auch fuer ältere Menschen geeignet, ein Krankenhausaufenthalt kann so vermieden werden. Es gibt nach oben im Alter im Grunde genommen keine Grenze, da sich die Belastung fuer den Gesamtorganismus in engen Grenzen hält.

Von ausserordentlicher Bedeutung ist die Wiedererlangung der Benutzbarkeit des Armes unmittelbar nach der OP. Dies bedeutet: Eigenständige Haushaltsführung und Versorgung ist in der Regel unproblematisch, die Lebensqualität ist deutlich besser.

Man kann sagen: „Die OP, ohne Narkoserisiko, z.B. in Armbetaeubung durchgeführt, vermindert die unfallbedingte Einschränkung der Lebensqualität und der Eigenversorgung bedeutend.“

Klicken Sie hier für einen Film. In diesem demonstriert eine Patientin 1 Woche nach ambulanter OP durch Dr. Peters die weitgehende Wiederherstellung der Funktion.

Nachteile:

Wie bei jeder Operation, so können auch  bei dieser Operation Komplikationen auftreten. Diese sind allerdings selten und  meist nicht gravierend. Dass operative Vorgehen ist weitestgehend standardisiert. Auch wenn dass eigentlich  bei der Entscheidung zu dieser Operation keine Rolle spielen sollte, so wird doch gelegentlich von den Patienten die spätere Plattenentfernung als negativ angesehen. Die Platte muss nicht entfernt werden, sie kann aber! Wenn der Patient nach Ausheilung keine Probleme hat, kann die Platte verbleiben. Wir entfernen die Platten später bei ca. 25% aller so operierten.

NICHTOPERATIV

Natürlich ist auch eine konservative, also nichtoperative Behandlung mittels (Gips)Schiene möglich, auch so heilt ein derartiger Bruch aus. Dies bedeutet eine 4 bis 6 woechige Gipsruhigstellung verbunden mit einer daran anschliessenden, laengeren Rehabilitationszeit. Auch Schmerzen sind, wenngleich durch die Ruhigstellung reduziert, oft fuer einige Zeit vorhanden.

Zeitpunkt der Operation: 

Merksatz: keine Eile. (Ausnahme: stark verschobene Brüche, offene Brüche, Brüche mit Begleitverletzungen, mit Nervenverletzungen…bitte im Zweifelsfall immer sofortigen ärztlichen Rat einholen.)

Auch nach 10 bis 14 Tagen kann ein derartiger Bruch noch operativ behandelt werden. Allerdings: je schneller operiert, desto schneller wieder in Ordnung. Organisatorisch wird  oft im Rahmen der Notfallbehandlung zunächst nur ruhiggestellt und die OP dann fuer die nächsten Tage geplant.

Sie können sich also mit Ihrem „Gipsarm“ bei uns vorstellen, wir beraten Sie gerne. Bei uns erfolgt die operative Versorgung in der Regal innerhalb 3 Werktagen, nach Möglichkeit auch sofort.

OP

In Nervenleitbetäubung oder Vollnarkose. Einrichtung der Brüche und Stabilisierung mit (Titan) Platten/Schrauben/Drähten. Hier gehts zu einer detaillierten OP Beschreibung.

Hier kann sich  der interessierte in einer kleinen Abfassung über die Geschichte der Behandlung des Speichenbruches informieren.

danach

Nach der OP können Sie nach Hause. Nach 2 bis 3 Tagen kann meist die Schiene entfernt werden, die Hand ist nahezu schmerzfrei wieder benutzbar und Physiotherapie kann beginnen. Nach ca. 10 Tagen werden die Wundfäden entfernt. In der Regel wird die Behandlung mit einer Röntgenkontrolle nach ca. 4 Wochen abgeschlossen.

Disclaimer Krankheitsinfos

Die Erläuterungen auf dieser Seite sollen für Sie, werter Patient/in eine Orientierungshilfe sein und Ihnen eine erste Information  geben.

Die Infos haben wir nach bestem Wissen unter Zugrundelegung unserer langjährigen Erfahrung und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt.

Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit können wir in dem sich schnell entwickelndem Gebiet der Medizin naturgemäß nicht geben. Auch können andere Ärzte anderer Meinung sein.

Sie werden hier sinnvoll und verantwortungsbewusst informiert. Davon sind wir überzeugt. Trotzdem ermuntern wir Sie, sich  auch anderweitig zu informieren.

 
 
 

  • Dr. med. Stefan Peters
    Handchirurg
    Unfallchirurg
    Chirurg

    Dr. med. Stephan Berg
    Orthopäde
    Chirurg
    Unfallchirurg

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