Chirurgische Praxis Alstertal Heegbarg 14 22391 Hamburg Tel: +49 (0) 40 602 30 06
 

WALANT – Wide awake – Operationen an der Hand ohne Blutsperre – kein Tourniquet

„WALANT“ = Wide awake Local anesthesia, no tourniquet = oertliche Betaeubung des wachen Patienten ohne Blutsperre am Oberarm.

Chirurgische Praxis Alstertal Handchirurg Dr. Stefan Peters Heegbarg 14 22391 Hamburg Tel. +49 40 6064627

Was ist „WALANT“?

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Symbolfoto

WALANT ist eine besondere, neue Form der örtlichen Betäubung. Von der herkömmlichen Form der örtlichen Betäubung unterscheidet sich WALANT durch die injizierten Medikamente und der Injektionstechnik.

Woher kommt „WALANT“?

WALANT ist in den USA und Kanada seit einigen Jahren eingeführt und erfreut sich dort zunehmender Beliebtheit bei Patienten und Ärzten. U.a. wird diese Methode von

Dr. Donald H. Lalonde aus Kanada publiziert und weiterentwickelt.

Cover des Standardwerkes (publiziert mit Erlaubnis des Autors)

Cover des Standardwerkes
(publiziert mit Erlaubnis des Autors)

 

Im deutschsprachigen Raum hat diese Methode bisher wenig Beachtung erfahren. Allerdings ist WALANT seit einigen Jahren regelmaessiges Thema auf handchirurgischen Kongressen und wird in einigen handchirurgischen Fachabteilungen angewandt.

 

 

Welche Vorteile bietet „WALANT“ gegenüber der herkömmlichen Betäubung?

  • die meisten Operationen an der Hand können mit dieser Methode durchgeführt werden. Es wird keine Oberarmblutsperre mehr benötigt, der doch erheblich störende Druck der aufgepumpten Manschette am Oberarm entfällt somit.
  • Die Betäubung wirkt deutlich länger als herkömmliche Betäubungen. Also setzt der Schmerz nach der OP später und in geringerer Intensität ein.
  • Einige Operationen, die bisher eine Achselhoehlenbetaeubung erforderlich machten, können mit WALANT einfacher und in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Es entfällt die ca. 2 stuendige Wartezeit, bis die Achselhoehlenbetaeubung abgeklungen ist; Sie können gleich nach der OP die Praxis verlassen.
  • Bedingt durch die Injektionstechnik und die Wahl der Medikamente, treten beim injizieren der Betäubung weniger Beschwerden auf.
  • Hier gibts Fachinfos zu den Injektionskanuelen

Gibt es Nachteile oder Risiken?

In der vorliegenden wissenschaftlichen Literatur sind bisher keine gefährlichen Komplikationen beschrieben. Bei einigen Patienten kommt es durch die mitinjizierte, gefäßverengende Substanz zu einem vorübergehenden Gefühl wie nach einer  Tasse starken Kaffee. Dies ist aber nicht schädlich.

„WALANT“ in der Chirurgischen Praxis Alstertal

Nachdem sich Dr. Peters über diese Methode bei einer Zusammenkunft der amerikanischen und kanadischen Handchirurgen (AAHS Meeting) im Januar 2016 in Arizona informieren konnte und an den Erfahrungen der dortigen Anwender teilhaben konnte, bietet er diese Methode nun auch bei seinen Operationen in der Chirurgischen Praxis Alstertal an.

Derzeit ist es keine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, es fallen also (moderate) Kosten fuer den Patienten an.

Bei Interesse sprechen Sie Dr. Peters im Rahmen des Vorgespräches an. Es ist auch denkbar, dass Dr. Peters von sich aus diese Möglichkeit erwähnt. Selbstverständlich ist das etablierte Vorgehen hiervon nicht betroffen. Die Operationen werden auch in „normaler“ örtlicher Betäubung in der gewohnten Qualität ohne Nachteile fuer den Patienten durchgeführt.

Ausgewählte Literatur zu WALANT:

  • Wheelock ME et al Is it true that injecting palmar finger skin hurts more than dorsal skin? New Level 1 evidence Hand (NY) 8:69, 2013
  • Denker K A comprehensive Review of epinephrine in the finger: to do or not to do. Plat Reconstr Surg 108:114, 2001
  • Lalonde DH. „hole in one“ local anesthesia for wide awake carpal tunnel surgery. Plast Reconstr Surg 126:1642, 2010
  • Ratte P et al Haemostasis in open carpal tunnel release: tourniquet versus local anesthetic and adrenaline. Open Orthop J 4:234, 21010
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  • Dr. med. Stefan Peters
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